Turn- und Sportverein 08 Lintorf e.V.

Chronik

2018

Der TuS feiert sein 110-jähriges Jubiläum in der Lintorfer Manege. Christian Pannes moderiert, das Ratinger "Tragödchen" unterhält die geladenen Gäste.
Es findet das 28. Hallenspielfest in der Sporthalle am Schulzentrum statt.

 
2017

Gründung eines neuen Fachbereichs im Verein: Bogensport. 
Überplanungen des Tennis-Geländes und des Clubhauses am Lintorfer Weg beginnen. 
10. Citylauf Lintorf auf der Speestraße im Herzen Lintorfs. 
Erstmals wird Qi Gong im Park an der Drupnas angeboten. 
Spinning für Blinde im Gesundheitszentrum. 
Am Volkstrauertag findet zum 50. Male die Kranzniederlegung am Gedenkstein des TuS 08 Lintorf am alten Lintorfer Friedhof statt, im Beisein der Schützen, der Feuerwehr und weiterer Lintorfer Vereine. 

 
2016

In der neuen Vereinsstruktur wählt die Delegiertenversammlung das neue Präsidium mit Christian Koch (Präsident), Manfred Haufs, Antje Müller, Georg Oberscheven. 
Das Präsidium ernennt den Vorstand: Detlev Czoske (Vorstandsvorsitzender) und Alexander Kraus beide hauptamtlich, sowie Christian Reker ehrenamtlich. 
Jugendliche drehen einen Film „Mein Verein“ bei einem TV Workshop der Landesmedienanstalt. 
RMG Aktionstag: „Blaue Runde“ rund um das Schulzentrum wird aufgebracht. 
„Violetta Day“ im Gesundheitszentrum und „Dancical“ in der Ratinger Stadthalle des D´s Dance Club sorgen für Begeisterung. 
Delphine im TuS 08 Lintorf feiern 50-jähriges Jubiläum in der Manege. 

 
2015

Vorstellung der neuen Vereinsstruktur, die ab 2016 in Kraft treten soll: 
Hauptamtlicher Vorstand – Präsidium – Delegiertenversammlung.
Dafür ist eine Satzungsänderung erforderlich.
Das 10-jährige Bestehen des TuSfit wird mit einer Aktionswoche im November gefeiert. 
Aufstieg der 1. Herren im Volleyball in die Landesliga. 
Aufbau der „Functional Training Area“ im Außenbereich des TuSfit. 
Ein neuer Auszubildender im Bereich Sport und Fitnessbetriebswirt (IST) beginnt seine Arbeit im TuS. 
Robert Jäkel vertritt den DLV bei den Seniorenweltmeisterschaften im Marathon in Lyon (Frankreich). 
Jubiläum: Das 25. Hallenspielfest für Kinder in der Sporthalle wird durchgeführt. 
Beate Christianhemmers mit dem Musiktheater „5 Frauen“ führt das Stück „Generalprobe“ im TuSfit auf. 

 
2014

Der TuS 08 erwirbt das Gelände incl. Vereinsheim des TC Rot-Weiß am Lintorfer Weg als langfristige Perspektive für neue Angebote und Erweiterung. 
Für drei weitere Jahre wird das Gelände durch die bisherigen Tennisspieler gepachtet. Tennis wird noch bis Ende 2017 gespielt, dann kann das Gelände anders genutzt werden. 
Abstieg der 1. Herren im Volleyball in die Bezirksliga. 

 

2013

Auflösung der Damen-Handballmannschaft.
Erster Auszubildender als Kaufmann für Bürokommunikation im Verein. 
Aufstieg der 1. Herren Tischtennis in die Verbandsliga. 
Abstieg der 1. Herren Volleyball in die Landesliga. 
Gastspiel des „Tragödchen“ mit „Sport ist Mord“. 

 

2012

Gründung einer Langlauf-Wettkampfgruppe.
Abgang unserer Top-Leichtathleten mit Trainer zum ART und Neuaufbau der Abteilung.
Klausurtagung unter Führung des LSB: Vereinsentwicklung – Stärken – Schwächen – Analyse.
Aufstieg der 1. Herren Volleyballer in die Verbandsliga.
Fertigstellung der Erweiterungen und Umbaumaßnahmen im TuSfit.
Ausbau des Gesundheitsangebotes durch das Anbieten von Reha-Kursen. 
Erstellung eines Leitbildes für den Verein. 
Einführung von Sport und Kultur. 
Der Verein richtet eine Ausbildungsstelle im Bereich Sport- und Fitnesskaufmann ein. 
Zehn Schwimmer fahren zu den Masters-Weltmeisterschaften nach Riccione (Italien). 
Floorball wird als neue Mannschaftssportart angeboten. 

 
2011

Einführung eines „freiwilligen sozialen Jahres“ beim TuS.
Einführung eines „elektronischen“ Newsletters.
Einführung einer neuen Satzung.
Zwei hauptamtliche Geschäftsführer im Verein mit Alexander Kraus und Detlev Czoske. 
Beginn der Umbau- und Erweiterungsphase, Umkleiden, Sauna, Studio, Besprechungsraum. 
Ein Vereinsbus wird angeschafft. 
Mädchenspielgemeinschaft mit dem TV Ratingen im Handball. 
Monika Zapalska wird bei den Olympischen Jugendspielen in Trabzon (Türkei) Vizemeisterin über 100m Hürden. 

 
2010

Einführung des Programms „Sport und Kultur“.
Weibliche B-Jugend Leichtathletik Deutsche Vizemeister in der 4 x 100m Staffel.
Weibliche A-Jugend Leichtathletik Deutsche Meister in der 4 x 400m Staffel.
Acht Schwimmer fahren zu den Masters-Weltmeisterschaften nach Schweden (Göteborg). Stefan Bußmann erreicht zweimal eine Platzierung unter den ersten 10. 
Der TuS richtet einen Sportschnuppertag für Grundschulkinder aus. 
Aufstieg der 1. Herren im Volleyball in die Landesliga. 
Sommerfest und Gesundheitstag zusammen mit der BEK. 
Monika Zapalska, Laura Vierbaum und Maike Schatzschneider werden 2. bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Leichtathletik in der 4 x 200 m Staffel. 
TuSfit wird als Kinderschutzburg etabliert. 
Initiierung, Gestaltung und Eröffnung des „Historischer Ortsrundgang“ gemeinsam mit dem Verein Lintorfer Heimatfreunde. 

 
2009

Einführung einer Ferienfreizeit für Schulkinder in den Sommerferien.
Aufstieg der 1. Damen im Handball in die Verbandsliga.
11.03. Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Willi Schellscheidt.
Mittlerweile gibt es 80 verschiedene Kurse pro Woche im Zentrum TuSfit. 
Der TuS initiiert in Absprache mit den Schulen Planungsgespräche und Planungsentwürfe für eine neue Nutzung der Sportfreifläche neben dem TuSfit. 
Monika Zapalska wird Deutsche Vizemeisterin (W 15) im Blockfünfkampf (100m-80m HürdenHoch-Weit-Speer). 

 
2008

Aufstieg der 1. Tischtennismannschaft in die Verbandsliga.
19.10. Ü55 – Aktiv in Ratingen, Netzwerk für Sport, Kultur und Soziales
21.09. Sprung-Staffel-Lauf-Meeting der Leichtathleten im Ratinger Stadion
21.-22.06. Pokalschwimmen im Ratinger Freibad
31.05. Großer Festabend im TuSfit
30.05. Sportlerdisco in der Manege
24.05. Großes Kinderfest
23.05. Ökumenischer Gottesdienst auf dem alten Lintorfer Friedhof
23.05. bis 31.05. Offizielle Festwoche
14.05. Kreismeisterschaft der Leichtathletik Staffeln im Ratinger Stadion
03.02. Kinderkarnevalszug
27.01. Kinderspielfest
Wir feiern das 100-jährige Jubiläum des Vereins mit vielen Veranstaltungen: 
Eine Matinée mit 200 geladenen Gästen. 
Die Handballer spielen gegen den Bundesligisten Bayer Dormagen. 
Die Bouleabteilung ist Ausrichter einer Deutschen Meisterschaft. 
Die Tischtennisabteilung richtet die Kreismeisterschaften aus. 
Die alte Tradition des Volkslaufs wird in moderner Form wieder aufgenommen: der 1. Citylauf in Lintorf. 
Herausgabe der Vereinschronik unter Federführung durch Sportvorstand Manfred Haufs: „100 Jahre TuS 08 Lintorf – mit Tradition in die Zukunft“. 
Mit der Berufung eines Beirats zur Unterstützung der Vorstandsarbeit wird ein neuer Weg beschritten. 
Erstmalige Ausrichtung einer Ferienfreizeit für Schulkinder in den Sommerferien. 
Willi Schellscheidt erhält das Bundesverdienstkreuz. 

 
2007

Die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr beginnen.
Am 1.5. hat das „TuSfit“ 1.542 Miglieder.
Die Stadt Ratingen nimmt eine Renovierung der Lintorfer Sporthalle vor.
In der Jahresbestenliste des Leichtathletikverbandes Nordrhein stehen insgesamt 6x Athleten vom TuS 08 auf Platz 1.
Im TuSfit wird eine Gesundheitswoche durchgeführt.
Der Verein hat erstmals mehr als 3.000 Mitglieder.

 
2006

Die Boule-Abteilung qualifiziert sich mit drei Trippletes zur Deutschen Meisterschaft in Konstanz.
Es wird eine Handballspielgemeinschaft mit dem Tbd. Ratingen gebildet.
Beschluss einer Änderung der Beitragsstruktur im Verein: Vereinsgrundbeitrag und abteilungsspezifische Zusatzbeiträge.
Ein neues Leichtathletiktalent reift heran, Monika Zapalska wird Bergische Meisterin bei den Schülerinnen B im 75m-Lauf und im Weitsprung.
Die 1. Boule-Mannschaft steigt in die Regionalliga auf.
Das Hallenbad wird geschlossen und muss renoviert werden.
Der Verein wird vom LSB zertifiziert um Zivildienstleistenden ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ anzubieten.
Das TuSfit erhält das Gütesiegel des DOSB: „Sport pro Fitness“ und das „TÜV-Zertifikat“.
Das Kursangebot im neuen Vereinszentrum wird ständig erweitert und die Mitgliederzahlen steigen.

 
2005

Die Baugenehmigung für das neue Vereinsheim wird am 25. Januar erteilt. 
Die Vertragsunterzeichnung mit dem Generalunternehmer erfolgt am 17. Februar. 
Beginn der Eigenleistungen am gesamten Gelände am 6. April, Beginn der Fundamentarbeiten am 25. April, Richtfest nach knapp drei Monaten am 15. Juli, Eröffnungsfeier am 18. November nach sieben Monaten Bauzeit! 
Am 18.11. wird das neue „Zentrum für Gesundheit, Sport und Fitness – TuSfit“ eröffnet.
Vier Vollbeschäftige im neuen Vereinsheim. 
Die männliche A-Jugend wird Kreismeister im Handball. 
Markus Neukirchen aus der Handball B-Jugend wird in die Deutsche B-Jugend Nationalmannschaft berufen. 
Die Stadtwerke Ratingen beginnen mit dem Neubau eines „Allwetterbades“. 
Katharina Herweg als B-Jugendliche aus der Leichtathletik wird NRW-Meisterin im Siebenkampf und qualifiziert sich für die Deutschen Meisterschaften. 
Die Handballdamen steigen wieder ab in die Landesliga. 

 
2004

Die Architektenentwürfe für das neue Vereinsheim werden auf der Jahreshauptversammlung vorgestellt. 
Die Bauvoranfrage wird vom Rat der Stadt Ratingen positiv entschieden. 
Kreditverhandlungen beginnen mit der Sparkasse und der KfW. 
Zuschussanträge zum Bau werden gestellt. 
Aufstieg der Damen im Handball in die Verbandsliga. 
Die Stadtwerke Ratingen übernehmen die Lintorfer Bäder. 
Ausbau des Boulegeländes am Beekerhof und erstmalig Ausrichtung einer Niederrhein-Meisterschaft.
Miguel Casado aus der 1. Mannschaft wird Niederrheinmeister. 

 
2003

Anfang Juni wird die neue Bouleanlage am Beekerhof eingeweiht.
Es erfolgt der endgültige Abriss des „Haus Anna“. 
Der TuS übernimmt sportliche Angebote im „Offenen Ganztag“ an der EDS. 
Erstes Angebot der Fa. Pellikaan zur schlüsselfertigen Errichtung eines Vereinsheims. 

 
2002

Einführung einer zentralen Kassenführung im Verein.
25-jähriges Jubiläum des Angerland Lauftreffs.
Theo Momm, der Gründer der LA verstirbt. 
Helmut Manteufel, Gründer der TT-Abtlg. und 12 Jahre 1. Vorsitzender des Vereins, verstirbt. 
Die Handball D-Jugend wird Niederrheinmeister. 

 
2001

Erneuter Abstieg der 1. Herren im Handball. 
Die Beitragserhöhung tritt in Kraft. 
Das geplante Gelände zum Bau wird durch die Stadt in Erbpacht zur Verfügung gestellt. 
Erstmals nimmt eine Boulemannschaft am Meisterschaftsbetrieb teil. 

 
2000

Beschluss zur Beitragserhöhung um 2,--DM und Zuführung zu den Rücklagen zum Bau des Vereinsheims. 
Die Bouleabteilung wird gegründet. 

 
1999

9.9. Antrag an die Bezirksregierung zur Bezuschussung unseres geplanten Vereinsheims.
Am 6.5. erfolgt die Verabschiedung des Vorstandsbeschlusses durch die Mitgliederversammlung.
Das renovierte Hallenbad wird wieder freigegeben. 
Die 1. Herrenmannschaft im Handball steigt erneut in die Oberliga auf. 
Die Handball-Damen von TuS Breitscheid schließen sich dem TuS 08 an. 
Die Mitgliederversammlung beschließt auf der Jahreshauptversammlung die Planungen für den Bau des Vereinsheims und Bildung von Rücklagen dafür. 

 
1998

Am 1. Januar hat der Verein 2.117 Mitglieder.
Das Hallenbad wird renoviert und steht längere Zeit als Trainingsstätte nicht zur Verfügung. 
Der Verein geht mit der Zeit und präsentiert seinen ersten Internet-Auftritt. 
Der Vorstand beschließt die Errichtung eines multifunktionellen Vereinsheims. 

 
1997

Neue Sportarten werden in Form von Kursangeboten im Verein aufgenommen: Badminton und Boule.
Hiobsbotschaft: Haus Anna kann nicht mehr benutzt werden und soll abgerissen werden und fällt deshalb als Trainingsstätte der Tänzer weg. 
Frohe Botschaft: Bäder in Lintorf werden von den Stadtwerken übernommen. 
Karl Schäfer, 30 Jahre in verschiedenen Funktionen, davon 14 Jahre 1. Vorsitzender, verstirbt. 

 
1996

Badminton und Aerobic werden durch die Turnabteilung angeboten. 
Tanja Kuckelkorn, Mirja und Stefanie Petters qualifizieren sich zur Deutschen Jugendmeisterschaft in der Leichtathletik unter ihrem Trainer Klaus Wolter. 
Jörg Kögler wird Abteilungsleiter Tischtennis. 

 
1995

Abstieg der 1. Herren im Handball aus der Oberliga. 
Boule wird als neue Sportart erstmalig im Verein angeboten. 

 
1994

Hiobsbotschaft: Die Lintorfer Bäder sollen geschlossen werden. 
Es erfolgt die Gründung eines „Förderverein Lintorfer Bäder“. 
Wegen Differenzen in der Führung der LG wird die Auflösung und Neugründung ohne den TuS Lintorf beschlossen. 
Einrichtung einer Geschäftsstelle in der Sporthalle. 

 
1993

Die LG Ratingen in der Leichtathletik wird erweitert um den TV Ratingen. 
Auflösung der Damenmannschaft im Tischtennis nach erfolgreichen 15 Jahren mangels Spielerinnen. 

 
1992

25-Jahr-Feier der Schwimmabteilung. 

 
1991

Die Mitgliederverwaltung und der Beitragseinzug wird ab dem 1. Januar über einen vereinseigenen Computer abgewickelt.
Das 1. Kinderspielfest wird von Michael Krauß ins Leben gerufen. 
Auflösung der Skiabteilung und Gründung eines eigenen Vereins. 
Rücktritt von Karin Fohrn als 1. Vorsitzende. 
Neuer Vorstand: Willi Schellscheidt wird erneut 1. Vorsitzender. 
Ein Handball-Freundschaftsspiel Kombination Lintorf/Angermund vor 1.200 Zuschauern gegen Russland (Olympiasieger von 1988 und Vize-Weltmeister von 1990). 
Rolf Falhs tritt als Abteilungsleiter Schwimmen nach 22 Jahren ab, Nachfolger wird Erwin Castorff. 
ASC Ratingen West tritt der Startgemeinschaft in der Leichtathletik bei, die nun LG Ratingen heißt. 
Michael Krauß wird Abteilungsleiter Turnen und löst Adolf Fohrn nach 12 Jahren ab. 

 
1990

1. Hallenspielfest für Kinder.
Wegen Spielermangel beschließt die Tischtennis-Abteilung die 1. Herren Mannschaft in der Bezirksliga starten zu lassen. 
Auflösung der Segelabteilung und Gründung eines eigenen Vereins. 
Beste Saison der 1. Herren im Handball, 2. Platz Oberliga und nur knapp den Aufstieg in die Regionalliga verpasst. 
Der Verein erhält seinen ersten PC und übernimmt die Mitgliederverwaltung selbst. 

 
1989

Dirk Leibelt wird Deutscher Seniorenmeister im Schwimmen über 50m Rücken. 
Im Tischtennis steigt die 1. Herren aus der Oberliga ab. 
„Mutter und Kind Turnen“ auch in der Leichtathletik-Abteilung etabliert. 

 
1988

Neugestaltung des Vorstandes: Karin Fohrn wird als erste Frau Vorsitzende. 

 
1987 Die Startgemeinschaft im Schwimmen mit TV Ratingen wird beendet.
Aufstieg der 1. Herren im Tischtennis in die Oberliga.
Rudi Soumagne erhält das Bundesverdienstkreuz.
Rücktritt von Lutz Meurer als 1. Vorsitzender.
Der Verein hat erstmals mehr als 2.000 Mitglieder.
 
1986

Im Volleyball steigen die Damen auf in die Bezirksliga. 
Es erfolgt eine Neuauflage des TuS-Info Heft 1. 
Die Chronikfolgen von Karl Schäfer beginnen in Heft 2 im Oktober 1986. 

 
1985

Die Leichtathleten bilden eine Startgemeinschaft mit dem TuS Homberg und dem TV Hösel als LG Anger. 
Die Handballer steigen auf in die Oberliga. 

 
1984

Verstarb unser letztes Gründungsmitglied: Paul Raspel.
Willi Schellscheidt übergibt sein Amt als 1. Vorsitzender an Lutz Meurer. 
Die Handballer steigen auf in die Verbandsliga. 
Aufstieg der Damen im Tischtennis in die Oberliga und der Herren in die Verbandsliga. 
Die Turnabteilung nimmt Mutter-Kind-Turnen als neues Angebot auf. 

 
1983

Gründung einer Segelabteilung, Rolf Möller wird Abteilungsleiter. 
Die Jubiläumswoche zum 75-jährigen Bestehen findet vom 17. -24. September statt. 
Turnweltmeister Eberhard Gienger ist Festredner der Matinéeveranstaltung. 
Im Rahmen der Festwoche finden verschiedene Veranstaltungen statt: 
Die Tanzabteilung richtet ein Tanzturnier im Haus Anna aus. 
Die Handballer spielen gegen VFL Gummersbach vor ausverkaufter Halle mit 1.000 Zuschauern. 
Im Tischtennis haben die Damen gegen TC Simex Jülich und die Herren gegen TTC RW Gierath hochkarätige Gegner. 
Die Leichtathleten sind Ausrichter der Kreismeisterschaft der Langstrecken. 
Zum Abschluss gibt es einen festlichen Jubiläumsball im Haus Anna. 

 
1981

Organisatorische Änderungen im Verein: 
Die Mitgliederbestandsverwaltung wird über den Sparkassenservice abgewickelt. 
Der zentrale Beitragseinzug wird eingeführt. 
„Größter Staffellauf Europas“ von Ratingen nach Maubeuge, der franz. Partnerstadt. 
Zweiter Aufstieg in Folge der Volleyballer in die Kreisliga. 
Die 1. TT-Mannschaft der Damen steigt auf in die Verbandsliga. 
Die 1. Damenmannschaft der Handballer steigt auf in die Landesliga. 

 
1980

Erstmals ein Deutscher Meister aus den Reihen des TuS 08: Dr. Werner Giehr.
Als blinder Sportler wird er im Alter von 55 Jahren Meister im Diskuswurf. 
Im gleichen Jahr krönt er seine Sportlerlaufbahn als Teilnehmer an den Olympischen Behinderten Spielen in Arnheim. 
Fertigstellung der Turnhalle an der EDS und bessere Trainingsbedingungen für die TT-Abteilung. Aufstieg der 1. Mannschaft in die Verbandsliga. 
Aufnahme des Spielbetriebs mit einer weiblichen Damenmannschaft im Handball. 

 
1979

Wachablösung in Abteilungsführungen: Turnen – Adolf Fohrn übernimmt von Karl Schäfer 
Tischtennis – Benno Coenen übernimmt von Willi Coenen 
Ski – Reinhard Nagel übernimmt von Erwin Deckelmann 
Leichtathletik – Herbert Hoffmann übernimmt von Theo Momm 
Ausrichtung des 1. „Dumeklemmer Schwimmfestes“ im jährlichen Wechsel mit dem TV Ratingen. 

 
1978

Gründung einer Basketball - Abteilung im TuS.
Eine Damen- und eine Herrenmannschaft nehmen den Spielbetrieb im Volleyball auf. 
Am 31.12. wird gemeinsam mit dem TV Hösel der 1. Ratinger Silvesterlauf durchgeführt. 
Weibliche Jugendmannschaften im Handball nehmen den Spielbetrieb auf. 

 
1977

Willi Schellscheidt wird nach dem Rücktritt von Helmut Manteufel 1. Vorsitzender. 
Die „Trimm-Welle“ wird von Reiner Lauer, dem Breitensportwart des Vereins, aufgenommen. Er initiiert die Gründung des „Angerland Lauftreff “. 
Die 1. Handballmannschaft steigt in der Halle auf in die Landesliga. 
Die Rhönradabteilung wird aufgelöst. 
Volleyball wird in den Verein aufgenommen. 

 
1976

Fertigstellung der Zweifach - Turnhalle am Schulzentrum.
22. Januar: erstmalig wird eine Mitgliedsliste vom Verein mittels Computer erstellt. Der Verein hat 1176 Mitglieder.
Erste Vereinsmeisterschaften der Skiabteilung in Züschen im Sauerland. 
Erstes Turnier der neuen Tanzabteilung im Haus Anna. 
Erstmals gibt es Schülerinnen- und Mädchenmannschaften in der TT-Abteilung. 
Gründung einer Startgemeinschaft im Schwimmen mit dem TV Ratingen. 

 
1975

Seit Oktober Nutzung der Sporthalle am Schulzentrum.
Sommer: Erstellung des 1. Trimmpfades im Lintorfer Wald.
Der letzte Volkslauf, der Achte, wird durchgeführt. 
Fragebogen des Vereins an die Lintorfer Bevölkerung über fehlende Sportangebote. 
Daraus resultieren die Gründungen der Ski- und Tanzabteilung. 
Die Einweihung der Dreifachturnhalle erfolgt im September. 
Der Verein hat erstmals mehr als 1.000 Mitglieder. 

 
1974

14. Dezember: Einweihung des Schulzentrums Lintorf.
18. März: Einweihung der Schule mit Turnhalle am Thunesweg.
Durchmarsch der 1. Handballmannschaft in die Regionalliga West, die höchste deutsche Spielklasse. 
Bau der Mehrfachsporthalle am neuen Schulzentrum. 

 
1973

Am 28. Oktober fand erstmals ein Orientierungslauf statt.
Jugendwart Wolfgang Augustiniak initiiert am 4. März den 1. Lintorfer Kinderkarnevalszug. Zum 65-jährigen Bestehen des TuS nehmen 500 Kindern aus sechs Abteilungen teil. 
Teilnahme am Deutschen Turnfest in Stuttgart am 16. u.17. Juni mit einer Rhönradgruppe. 
Aufstieg der 1. Handballmannschaft in die Oberliga. 
Reiner Lauer initiiert den 1. Orientierungslauf in den Lintorfer Wäldern. 

 
1972

Erstes Kinderkarnevalstreiben im Haus Anna. 

 
1971

Entschluss der Mitgliederversammlung keine Tennisabteilung aufzunehmen, daher erfolgt die Gründung als eigener Verein. 
Am 22. Mai wird das neue Freibad eröffnet. Der Verein richtet die Bezirksstaffelmeisterschaften erstmalig aus. 
Erfolge der jungen Rhönradabteilung, Teilnahme an den Rheinisch-Westfälischen Meisterschaften, Sabine Kleinfeld wird 2., Gudrun Wagner 5. 

 
1970

Erstausgabe einer Vereinszeitung 'Tus Echo'.
Gebührenbefreiung des Vereins zur Benutzung des Hallenbades durch die Gemeinde. 
Aufstieg der 1. Handballmannschaft in die Verbandsliga. 
Erfolge der TT-Jugend bei den Westdeutschen Meisterschaften 3. Plätze für Armin Pfeiff und die Schülermannschaft. 
Aufstieg der 1. Herrenmannschaft im Tischtennis in die Landesliga. 
Das Angerlandsportfest wird zum 9. und letzten Mal durchgeführt. 

 
1968

Festwoche zum 60-jährigen Jubiläum vom 9. bis 15. Juni. 
10. Juni Schwimmwettkämpfe der Angerländer Volksschulen. 
Erster Volkslauf mit ca. 1.000 Teilnehmern im März. 
Fahrt einer Turn- und Leichtathletikgruppe zum Deutschen Turnfest nach Berlin. 
Eine Flutlichtanlage wird am 22. August im Lintorfer Stadion in Betrieb genommen. 
Die hervorragende Arbeit der Tischtennisabteilung wird belohnt: drei Jugendliche nehmen an den Westdeutschen Meisterschaften teil:
Renate Hirschmann wird Westdeutsche Meisterin. 
Aufstieg der 1. Handballmannschaft in die Landesliga. 

 
1967

Eröffnung des Hallenbades am 2.7. und 4.7. und Aufnahme des Trainingsbetriebs mit bereits 100 Mitgliedern. 
„6. Angerlandsportfest“ am 15. und 16. Juli. 
Abriss des alten Vereinslokals „Zum Kothen“. 
Umsetzung des Gedenksteines vom Garten des Vereinslokals auf den alten Friedhof auf der Duisburger Straße. 
Erstmals zum Volkstrauertag Kranzniederlegung an der Duisburger Straße. 

 
1966

Helmut Manteufel wird 1. Vorsitzender und Willi Schellscheidt 2. Vorsitzender. 
Gründung der Schwimmabteilung noch vor Fertigstellung des Hallenbades. 

 
1965

Aufstieg der 1. Handballmannschaft in die Bezirksklasse. 
Erstmaliger Aufstieg der Faustballmannschaft in die 1. Gauklasse. 
Mitte März Baubeginn des Hallenbades, Richtfest im November. 
Rhönrad wird in der Turnabteilung eingeführt.

 
1964 Offizielle Gründung der Leichtathletik-Abteilung.  
1963

Rhönrad - Turnen wird in die Turnabteilung aufgenommen.
Gründung einer Faustballriege, die an Wettkämpfen teilnimmt. 
Eine Turngruppe des Vereins nimmt teil am Deutschen Turnfest in Essen im eigens dafür gebauten Grugastadion. 
Beschluss der Gemeinde, ein Schwimmbad zu bauen. 

 
1962

1. September: Ausrichtung des „1. Angerlandsportfestes“ durch die Leichtathletikabteilung. 
Turner und Rhönradturner treten in den Wettkampfpausen auf. 
Abends findet eine Feier und Siegerehrung im Haus Anna statt. 
Erstmaliger Aufstieg der 1. Tischtennismannschaft, zeitgleich Aufstieg der 1. Handballmannschaft in die 1. Kreisklasse.

 
1960

29. März: Eintragung in das Vereinsregister Ratingen Nr. 210 Zusatz e.V. 
Erstmalige Nennung der Leichtathletikabteilung in den Protokollen, die aber offiziell erst vier Jahre später gegründet wird. 
Einführung eines Gesundheitspasses für alle Aktiven, der jährlich überprüft wird. 
Einweihung des Haus Anna am 4. Dezember.

 
1959

Im Sommer Gründung einer Leichtathletik - Abteilung im TUS. 
27. Juni: Eröffnungsveranstaltung zur Fertigstellung der 3. Ausbaustufe des Lintorfer Stadions mit Laufbahn, Sprunggruben, Geräteräumen und Platzmeisterwohnung. 
2. Juli : Feierliche Eröffnung des neuen Sportplatzes.

1958

Die erste Ausbaustufe des neuen Sportplatzes (Stadion) ist fertig. 
Beginn der zweiten Ausbaustufe mit Umkleide- und Waschmöglichkeiten, Toiletten und Schiedsrichterräumen zum Ende des Jahres. 
31. Mai bis 8. Juni: Festwoche zum 50-jährigen Vereinsjubiläum, Festakt im Union-Theater (ehemaliger Saal der Gaststätte Mecklenbeck). 
Der Verein hat 280 Mitglieder. 
Einweihung der Gedenktafel auf dem Stein für die im 2. Weltkrieg verstorbenen Mitglieder. 
Die Handball A-Jugend wird Kreismeister. 

1957

9. September: Eröffnung der neuen Turnhalle am Weiher. Turner und Tischtennisspieler haben eine neue Heimat. 

1955

Neuaufnahme der Tischtennis-Abteilung wird formell bestätigt. Im ersten Jahr hat die Abteilung bereits 70 Mitglieder. 
Der Saal Mentzen fällt durch Umbau und andere Nutzung für 80 Turner und 70 Tischtennisspieler als Übungsstätte weg. 
Die Gemeinde beschließt den Neubau eines Sportplatzes und einer Turnhalle. 

1954

Helmut Manteufel beantragt die Gründung einer Tischtennis-Abteilung, hierfür ist eine Satzungsänderung erforderlich. Der Spielbetrieb wird aufgenommen und es werden bereits Meisterschaftsspiele durchgeführt. 
Die vor zwei Jahren gegründete Handball B-Jugend wird Kreismeister. 

1953

Die ersten Tischtennisbegeisterten spielen an drei Platten im Saal Mentzen. 
Eine Turngruppe fährt zum Deutschen Turnfest nach Hamburg. 
Auflösung des Tambourcorps im Verein und Verkauf der Instrumente an die Schützenbruderschaft. 

1952

Karl Schäfer wird Vorsitzender im Verein und zusätzlich Handball- und Jugendwart. Er baut eine neue Handballjugend auf. 

1948

Oberturnwart Paul Reinhardt fährt zum Deutschen Turnfest nach Frankfurt. 
Es herrscht Nachkriegsmangel in allen Bereichen: Sportkleidung, Sportgeräte, Sportplatz und Umkleidemöglichkeiten. 
Es gibt u. a. keine Trikots für die 2. Handballmannschaft. 
Turnabende im Saal müssen wegen fehlender Heizung ausfallen. 
Nach der Währungsreform erfolgt eine Senkung der Beiträge. 

1947

Keine Erwähnung mehr vom Fußball im TuS.

1946

20. Januar: Aufnahme der Fußballer als Abteilung im TUS Rot-Weiß Lintorf 08.

1945

Am 8. Dezember fand eine erste Sitzung nach Kriegsende statt. 
Übernahme des Fußballverein Rot-Weiß in den TuS 
Erste Jugendmannschaft im Handball nimmt am Wettkampfbetrieb teil. 

1942

Intensivierung des Jugendturnens mit Schauturnen. 

1939

Viele Turner werden eingezogen zum Wehrdienst, 21 Gefallene aus den Reihen des TuS.

1939 - 1945

2. Weltkrieg 22 Mitglieder kehren nicht mehr heim.

1935

Verbot der DJK durch den Nationalsozialismus und Auflösung der DJK Lintorf.

1934

24 Aktive der DJK schließen sich dem Turnverein an. 
Erstmalige Erwähnung von „TuS 08 Lintorf“ in den Protokollen. 

1933

23. Juli: Einweihung des Waldstadions "Am Sonnenschein".
Der Nationalsozialismus im Verein verändert Begriffe, Regeln und Satzung. 
7. Mai: 25-Jahr-Feier des Vereins mit Festumzug, Turnfest und Festabend im Saal Kothen. 
Einweihung des Gedenksteines der im 1. Weltkrieg verstorbenen Turner. 

1931

Die Turner des Vereins unterstützen den Freiwilligen Arbeitsdienst.
Damit werden die Sportplätze am Sonnenschein für den Turnverein und die DJK in „2.000 Tagewerken“ geschaffen. 

1928

Konkurrierende Angebote Handball im Turnverein und in der DJK in Lintorf. 
Fritz Mentzen nimmt als Turner beim Deutschen Turnfest in Köln teil. 

1927

18 Mädchen und Frauen erscheinen zur Gründung der Frauenabteilung. 
Erweiterung des Sportangebotes durch Gründung einer Faustballmannschaft. 
Zusätzlich wird eine Handballmannschaft im Turnverein aufgebaut. 

1926

Anschaffung von Flöten und Trommeln für ein eigenes Tambourcorps. 

1923

Fritz Mentzen fährt als Turner zum Deutschen Turnfest nach München. 

1919

Es erfolgt die Gründung einer Schüler – und Jugendabteilung.

1914 - 1917

Trotz des 1. Weltkrieges wird der Turnbetrieb weiter ausgebaut. 
17 Turner fallen im 1. Weltkrieg.

1912

Anschaffung der Vereinsfahne für 600 Goldmark von der Bonner Fahnenfabrik. Der Preis entsprach ca. 1.200 Stundenlöhnen, auf heute übertragen etwa 12.000 – 15.000 Euro.

1908

Gründung des Vereins 
8. Januar: „Aufruf: Unter den jungen Leuten Lintorfs wurde der Sinn rege, einen Turnverein zu gründen, um im Verein durch Turnübungen etc. eine etwaige militärische Ausbildung und Stütze zu erlangen. 
Zur Bestätigung desselben wurde auf den 12. Januar 1908 morgens 11 Uhr eine Zusammenkunft im Saale des Herrn Wirth W. Mentzen zu Lintorf Rhld. einberufen.“ 
12. Januar: „Der Aufruf tätigte sich zu einer Versammlung, zu welcher sich 20 junge Leute Lintorfs eingefunden hatten, mit dem Entschluss zur Gründung des Turn-Vereins zu schreiten.“ 
22. März: Erste Generalversammlung des Vereins mit 21 Mitgliedern.