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Bomberos Lintorf '95 des TuS 08 Lintorf sammeln wertvolle Erfahrung gegen den Spitzenreiter

Die Bomberos Lintorf '95 mussten sich dem souveränen Tabellenführer Null Null Classic 1986 aus Düsseldorf mit 1:7 geschlagen geben. Trotz des deutlichen Ergebnisses überzeugten die Lintorfer mit großem Kampfgeist.

Trotz der schlechten Wetterprognose, präsentierte sich der Platz im perfekten Zustand.

Kurzfristig mussten die Lintorfer allerdings einen personellen Rückschlag hinnehmen: Der eingeplante Unparteiische fiel spontan aus. Doch die Rettung folgte prompt: Ein Jugendfußballer vom hiesigen Lintorfer Fußballverein sprang kurzentschlossen als Schiedsrichter ein. Der Nachwuchsreferee zeigte über die gesamte Spielzeit Fingerspitzengefühl und absolute Souveränität.

Insgesamt konnten die Hobbyfußballer des TuS 08 Lintorf aus dem Vollen schöpfen. Ein riesiger Kader von 17 Spielern drängte in die Aufstellung – ein tolles Zeichen für den internen Zusammenhalt.

Für das absolute Highlight des Tages sorgte eine Personalie abseits des Ergebnisses: Daniel Scheffel feierte sein lang ersehntes Comeback. Schon bei seinem allerersten Ballkontakt wurde den Zuschauern klar, dass hier eine enorme Verstärkung in die Mannschaft der Bomberos zurückgekehrt ist.

Im Vergleich zum letzten Auftritt zeigten sich die Schwarz-Gelben in der Anfangsphase deutlich aufmerksamer. Der Tabellenführer Null Null Classic 1986 aus Düsseldorf riss das Geschehen zwar sofort an sich und verbuchte höhere Spielanteile, doch die Bomberos wehrten sich ohne Unterlass. Ein ganz starker Rückhalt war dabei einmal mehr Kamal Murad im Kasten der Lintorfer, der über die gesamten 70 Minuten mit glänzenden Paraden überzeugte.

Offensiv setzten die Lintorfer immer wieder gezielte Nadelstiche. Der agile Azad Saido kam nach einer schönen Kombination zum Abschluss; leider ohne Erfolg.

Mitte der ersten Halbzeit war es dann aber so weit: Die Landeshauptstädter zeigten ihre ganze spielerische Klasse und gingen durch einen wunderschönen Heber mit 1:0 in Führung.

Kurz nach dem Rückstand vollzog Lintorf einen kompletten Blockwechsel, um frische Kräfte zu bringen. Und der Plan ging auf: Plötzlich agierten die Bomberos absolut gleichwertig, während die Düsseldorfer der extremen Hitze Tribut zollen mussten. Erst kurz vor dem Pausenpfiff übernahm der Favorit wieder das ommando und schraubte das Ergebnis auf 0:3 hoch.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Während den Lintorfern in einigen Szenen noch die Feinabstimmung in der neuen Liga fehlte, nutzte der Spitzenreiter seine Chancen eiskalt und legte mit zwei weiteren Treffern zum 0:5 nach.

Dann aber schlug die große Stunde von Murad Mato. Der Lintorfer Mittelstürmer war zuvor einige Spiele ohne eigenen Torerfolg geblieben und bewies nun seinen echten Knipser-Instinkt. Nach einem genialen und präzisen Pass von Sultan Aslan stand Mato goldrichtig und netzte eiskalt ein. Die Belohnung: Das 1:5 – und gleichzeitig das allererste Gegentor überhaupt, das die Defensive von Null Null Classic 1986 in dieser Ligasaison zulassen musste!

Nur wenige Augenblicke nach dem Ehrentor stockte den Zuschauern der Atem: Wolfgang Wiesenhöfer fasste sich aus der Distanz ein Herz und feuerte einen fulminanten Weitschuss ab. Der Ball flog wie an der Schnur gezogen aufs Düsseldorfer Tor, klatschte jedoch mit lautem Knall an das Lattenkreuz – Zentimeter fehlten hier zum Doppelschlag!

Das Team erspielte sich weitere gute Gelegenheiten, die jedoch ungenutzt blieben. Die abgeklärten Düsseldorfer nutzten die Räume in der Schlussphase eiskalt aus und stellten den 1:7-Endstand her.

Trotz der Niederlage gegen den Ligaprimus herrschte nach dem Abpfiff eine wunderbare, sportlich-faire Atmosphäre. Die Gäste aus Düsseldorf zeigten sich von der Lintorfer Gastfreundschaft äußert begeistert – ein tolles Kompliment für den gesamten Verein.

Manager Michael Wiesenhöfer richtete den Blick direkt wieder optimistisch nach vorne und betonte das Potenzial der Truppe:


„Zwei Niederlagen zum Auftakt hören sich im ersten Moment natürlich hart an. Aber wir glauben fest an unsere individuelle Stärke. Der Lernprozess in der Lohausenliga läuft. Wir brauchen jetzt den ersten Zweier, damit der Traum vom Halbfinale weiterleben kann – und das packen wir an!“

 

Ihr Team des TuS 08 Lintorf

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