> Sport und Kultur <
TuS 08 Lintorf besucht die Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf

Gruppe von 20 Personen steht in zwei unterschiedlichen Szenen, eine draußen und eine in einem Ausstellungsraum.

Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Sport & Kultur“ besuchte am Mittwoch, angeführt durch das Beiratsmitglied Werner Kühle und dem Vorsitzenden Detlev Czoske, eine Delegation des TuS 08 Lintorf e.V. die Mahn- und Gedenkstätte in der Düsseldorfer Altstadt. Diese ist für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft ein Kulturinstitut der Landeshauptstadt Düsseldorf. Sie ist Museum, Forschungsstätte und Archiv.

Das Haus wurde 1987 eröffnet und ist seither der Erinnerung an die Düsseldorfer Opfer und Verfolgten des NS-Regimes gewidmet. Der Institutsleiter Dr. Bastian Fleermann beschrieb ausführlich die Entstehung und Entwicklung der Mahn und Gedenkstätte, ehe er „seine“ Lintorfer durch die Räumlichkeiten führte. In der Ausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“ veranschaulichte er die Geschichte am Beispiel und Schicksal einiger Düsseldorf „Kriegskinder“.

Auch wurden hinter den Portraits einiger Düsseldorfer Menschen die Lebensläufe und das Wirken in dieser Zeit vorgestellt. Nach dem Gang durch die Sonderausstellung „Goldsteins Traum“, in der eine Auswahl der insgesamt ca. 11.000 Bilder des Düsseldorfer Arztes Dr. Georg Goldstein gezeigt werden,  erläuterte Bastian Fleermann anhand von Schautafeln die Zeiten vor, während und nach dem NS-Regiem.

Zum Abschluss führte der Weg in den zum größten Teil noch erhaltenen Luftschutzbunker. Fazit: Ein Besuch der Mahn und Gedenkstätte in der Düsseldorfer Mühlenstr. 29 ist äußerst informativ und sehr empfehlenswert.

 

Ihr Team des TuS 08 Lintorf

Pressemitteilung vom 13. Juni 2019

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